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Zattoo TV-Streaming-Report 2020: Fernsehen über Internet in der Schweiz weiter auf Erfolgskurs

Fernsehen über Internet ist heute in der Schweiz eine gleichwertige Alternative zu klassischen Empfangswegen wie Kabel oder Satellit. In den letzten Jahren ist der Anteil von TV-Streaming-Angeboten, die die Schweizer in ihrer Fernsehzeit nutzen, deutlich gestiegen. Dabei streamen die Schweizer immer mehr Inhalte auf dem grossen Bildschirm. Zu diesem Ergebnis kommt der TV-Streaming-Report 2020. Der Report basiert auf einer Umfrage, die im dritten Jahr in Folge von Kantar im Auftrag der Zattoo Europa AG unter 800 Onlinern in der Schweiz durchgeführt wurde.

Fernsehen über Internet als gleichwertige Alternative zu Kabelempfang

Internetfernsehen ist heute zu einer gleichwertigen Alternative zum klassischen Fernsehempfang via Kabel geworden. 49 Prozent der Schweizer nutzen bereits das Internet als Empfangsweg für ihr Fernsehprogramm. Auch wenn mehr Schweizer Internetnutzer (51 Prozent) Fernsehen über Kabel beziehen, legt das Internetfernsehen weiter deutlich zu und wächst um 8 Prozentpunkte im Vergleich zu 2019. Geringe Bedeutung haben für die Befragten der Empfang über Satellit (8 Prozent) und DVB-T (3 Prozent), die jeweils 3 Prozentpunkte zum Vorjahr verlieren.

Immer mehr Onliner nutzen in ihrer Fernsehzeit TV-Streaming-Angebote

32 Prozent aller Internetnutzer in der Schweiz nutzen in über der Hälfte ihrer Fernsehzeit TV-Streaming-Angebote. Gut ein weiteres Drittel nutzt TV-Streaming bis zu 50 Prozent ihrer Sehzeit. Ein weiteres Drittel nutzt überhaupt keine TV-Streaming-Angebote. Im vergangenen Jahr waren es hier noch 5 Prozentpunkte mehr. Dabei können sich bereits 51 Prozent der Schweizer Onliner vorstellen, zukünftig Fernsehen ausschliesslich über das Internet zu streamen. 9 Prozent tun dieses bereits.

Die Hälfte der Schweizer TV-Streaming-Nutzer schaut Fernsehen auf dem grossen Bildschirm

Die Nutzung auf dem Smart-TV nimmt weiterhin signifikant zu und kann im Vergleich zum letzten Jahr 6 Prozentpunkte auf 39 Prozent zulegen. Weitere 11 Prozent nutzen Streaming-Devices um Fernsehen über das Internet zu schauen. Damit schauen bereits ca. 50 Prozent der Schweizer Streaming-Nutzer ihr Fernsehen auf dem grossen Bildschirm. Die beliebtesten Devices, um TV über Internet zu schauen, sind, wie im vergangenen Jahr auch, Laptop und PC mit 50 Prozent. Im Vergleich zu 2019 stagniert die Entwicklung und hat sich nicht verändert. Die Nutzung auf dem Tablet nimmt weiter stark ab und verliert 8 Prozentpunkte im Vergleich zu 2019. Auch das Smartphone wird weniger genutzt und verliert 4 Prozentpunkte.

Warum TV-Streaming auf dem grossen Bildschirm so beliebt ist, zeigt sich auch in den Zahlen zu den Fernsehgeräten in den Schweizer Haushalten mit Internetzugang. Unter den Schweizern, die mindestens einen Fernseher im Haushalt haben, besitzen 71 Prozent einen mit dem Internet verbundenen Fernseher. 44 Prozent sogar direkt als Smart-TV und 14 Prozent über ein Streaming-Device. Bei denjenigen, die einen mit dem Internet verbundenen Fernseher haben, nutzen 41 Prozent Apps auf dem Fernseher zum Streamen von Bewegtbild Inhalten.

Durch Corona verstärkte Nutzung von TV-Angeboten im Internet

Zattoo wollte auch wissen, wie sich die Corona-Krise auf das TV-Verhalten ausgewirkt hat und hat dafür eigene Nutzer befragt. Denn durch die privaten und gesellschaftlichen Einschränkungen der letzten Monate, hat sich auch die Nutzung des TV-Angebotes in diesem Jahr massgeblich verändert. Die Nutzerbefragung an der mehr als 250 Zattoo-Nutzer in der Schweiz teilgenommen haben ergab, dass 23 Prozent der Nutzer öfter Streaming-Angebote während der Corona-Krise nutzten als davor. Dabei schauten 48 Prozent mehr Live-TV und jeweils über 40 Prozent mehr Video-on-Demand-Angebote oder YouTube. 53 Prozent der Schweizer Zattoo-Nutzer gibt an, dass sie häufiger Live-TV schauten, als Alternative zu Aktivitäten, die aufgrund der Einschränkungen nicht möglich waren. 40 Prozent wollten sich dagegen mehr informieren und weitere 13 Prozent nutzten häufiger Live-TV, um sich von der Krise abzulenken.

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