Medienmitteilung

Coronakrise treibt Stelleninserate mit angebotener Homeoffice-Möglichkeit in die Höhe

2.2.2021 9:00

Die Coronakrise hat dazu geführt, dass die Anzahl der Stelleninserate, in denenHomeoffice erwähnt wird, stark gestiegen ist. Dieser Effekt war auch in den «entspannteren» Monaten, als keine Homeoffice-Empfehlung galt, sichtbar. Am häufigsten wird Homeoffice für Stellen in den Medien und in der Informatik angeboten, wobei andere Branchen aufholen. Wenn das Arbeiten zu Hause regelmässig ermöglicht wird, sind Mitarbeitende dafür bereit, einen längeren Arbeitsweg in Kauf zunehmen. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Studie JobCloud MarketInsights, welche in Zusammenarbeit zwischen JobCloud (jobs.ch, jobup.ch) undder ZHAW durchgeführt wurde. 

Die Herausforderungen der COVID-19-Krise haben auch einen Einflussauf die Arbeitsformen in der Schweiz und beschleunigen den Trend zurFlexibilisierung der Arbeitswelt. Die neueste Ausgabe der JobCloud MarketInsights zeigt, dass der Anteil an Jobinseraten, die eine Homeoffice-Möglichkeiterwähnen, auf jobs.ch, dem beliebtesten Jobportal in der Deutschschweiz, zwischenMärz 2019 und Dezember 2020 um 190% gestiegen ist. Die Analyse auf jobup.ch,dem grössten Online-Jobportal der Westschweiz ergibt, dass sich dort der Anteilsogar fast vervierfacht hat. «Auch wenn die Möglichkeit zu Homeoffice momentannur bei zwei bis drei Prozent aller Jobinserate erwähnt wird, so hat dieCoronakrise Homeoffice dennoch einen kräftigen Schub gegeben. Die Bedeutung vonHomeoffice und anderen flexiblen Arbeitsformen wird in Zukunft weiter zunehmen»,so Davide Villa, CEO von JobCloud. Dr. Nicoline Scheidegger von der ZHAWergänzt: «Die Pandemie hat den Unternehmen zum Sprung in die digitale Zukunftverholfen. Statt monatelange Changeprozesse gelang es ihnen quasi über Nacht,Homeoffice zu ermöglichen und selbst Vorstellungsgespräche digital zubewerkstelligen. Vielerorts werden diese Errungenschaften zur neuen Normalität,auch nach der Pandemie.»

Informatik und Medien sind beim Homeofficeführend, aber andere holen auf

Naturgemäss wirdHomeoffice vor allem in den Branchen angeboten, wo ein Arbeiten von zu Hauseaus gut durchführbar ist. Besonders häufig wird Homeoffice in Stelleninseratenvon den Branchen Informatik (7%) und Medien (4%) in der deutschen Schweiz bzw. Verbände(4%), Bildungswesen (3%) und Informatik (2%) in der Romandie erwähnt.Bemerkenswert ist jedoch, dass der Zuwachs an Homeoffice-Nennungen imCoronajahr in den anderen Branchen deutlich höher ausfiel. «Die Zuwächse zeigen,dass sich Homeoffice auch in eher traditionell geführten Branchenweiterentwickelt, wie etwa in der Finanz- oder Versicherungsbranche», so Villaweiter.

MehrHomeoffice-Möglichkeit erhöht die Bereitschaft für eine längere Pendelzeit

Der Arbeitsweg ist einentscheidendes Kriterium bei der Jobsuche. Erhalten die Arbeitnehmerinnen undArbeinehmer jedoch mehr Flexibilität, fällt der Arbeitsweg weniger ins Gewichtund werden andere Kriterien entscheidend. Das zeigt sich bei der Pendelbereitschaftder Mitarbeitenden. Die JobCloud-Umfrage hat ergeben, dass 65% der Mitarbeitendenin der Deutschschweiz und sogar 70% der Westschweizer eine längere Pendelzeitin Kauf nehmen würden, wenn sie im Gegensatz dazu mehr Flexibiität betreffendHeimarbeit erhalten. «Dies führt dazu, dass sich der Arbeitsmarkt fürKandidatinnen und Kandidaten vergrössert, da Jobangebote für ein grösseresGebiet in Frage kommen. Bieten Unternehmen die Möglichkeit zu Homeoffice, sokönnen sie mit einer grösseren Anzahl an passenden Bewerbungen rechnen», soDavide Villa abschliessend.

Über die JobCloud Market Insights

Die JobCloud Market Insightswerden von JobCloud und der ZHAW lanciert. Für die verhaltensbasierte Studiewurden Angebot und Nachfrage im Schweizer Stellenmarkt des Jahres 2020analysiert. Die Zusammenführung der Daten der beiden führenden Jobportale jobs.ch und jobup.ch in der Deutsch- bzw.Westschweiz deckt einen beachtlichen Teil des digitalen SchweizerStellenmarktes ab. Ausgewertet werden mehrere hunderttausend Inserate undMillionen Klicks, die auf Daten von jobs.ch und jobup.ch basieren. Ergänzt wird dieStudie durch eine digitale Umfrage, die JobCloud im Oktober 2020 durchführteund Antworten von über 600 Arbeitgebern und 12'000 Arbeitnehmernberücksichtigt.

Über JobCloud AG

JobCloudist das führende digitale Unternehmen im Schweizer Stellenmarkt und bietetverschiedene Rekrutierungslösungen an. Neben den führenden Jobportalen wie jobs.ch, JobScout24.chund jobup.chgehören auch zukunftsträchtige Technologien zum Portfolio. So besitzt JobCloud100% an JoinVision EServices in Wien, dem führenden Anbieter mehrsprachigersemantischer Recruiting-Technologien. JobCloud wurde im Jahr 2013 gegründet undgehört den beiden Unternehmen Ringier und TX Markets. JobCloud beschäftigtheute 200 Mitarbeitende in Zürich und Genf.

Über ZHAW School ofManagement and Law (SML)

DieZHAW SML ist eines der acht Departemente der ZHAW Zürcher Hochschule fürAngewandte Wissenschaften. Die international anerkannten Bachelor- undMasterstudiengänge sowie die zahlreichen Weiterbildungsangebote sindwissenschaftlich fundiert, interdisziplinär und praxisorientiert. Forschung undBeratung sind theoretisch fundiert und praxisnah, mit Fokus auf unmittelbareund effiziente Umsetzbarkeit. Aktuell zählt die SML rund 5’000 Studierende,knapp 3’000 Weiterbildungsteilnehmende und über 500 Mitarbeitende.

 

Kontakt

JobCloud AG
Rebekka Haenggi
Marketing Manager
Tel. +41 44 560 70 12
rebekka.haenggi@jobcloud.ch
www.jobcloud.ch

Dr. Nicoline Scheidegger
Dozentin Human Capital Management
Tel. 058 934 68 57
nicoline.scheidegger@zhaw.ch
www.zhaw.ch

Prof. Dr. Frank Hannich
Stv. Leiter IMM
Leiter Fachstelle Strategic CRM
Tel. 058 934 6865
frank.hannich@zhaw.ch
www.zhaw.ch

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